Biografie

23.03.2015
1953 Jugend in Bern-Liebefeld
   
1972 Abschluss Töchterhandelsschule Bern (WMB)
Arbeit als Sekretärin, 3 Jahre Ausland-Aufenthalte in SP, GB, I und USA. Kunstgeschichte-nterricht an der University of Redlands, California
   
1981-1984     
Schule für Gestaltung Bern. Zusätzlich private Kurse in Ölmalen, Aquarell und Figürlichem Zeichnen
   
1984/1985 Tochter Lea, Sohn Kai
   
1987 Eigenes Atelier am Wohnort in Boll-Sinneringen. Intensive Weiterbildung bei P.R. Riniker, A. Schärer, M. Bissegger und A. Freuler, Kurse in Galerie VITA, Bern, sowie Ferienkurse mit verschiedenen Künstlern
   
2001-2008 Atelier in Stettlen.
Verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in der Region
   
2008 Öffentliche Ankäufe: Inselspital, Viscerale Chirurgie
   
2008 Projekt "Farb-T-Raum" in der früheren Galerie Farb, Worb. "Live-Malen" sowie Ausstellung meiner Bilder
   
2009 Übernahme der früheren Galerie "Farb" als neues Atelier "Mal- und Showroom", Farbstrasse 23, 3076 Worb
   
2010 Ausstellung Acrylbilder in Gross- und Kleinformat mit Malerin/Skulpteurin Lis Aeberhard, Merzligen, im Mal- und Showroom in Worb
   
2012 „Wege zur Kunst“, Atelier-Rundgang in den Gemeinden Worb, Rubigen, Grosshöchstetten und Münsingen.
Bei mir im Mal- und Showroom, zusammen mit der Künstlerin Marlys Rohr, Worb.
   
2014 „big colour is watching you“, Einzelausstellung bei mir im Mal- und Showroom
   
2015 Kunst im öffentlichen Raum:
Tiefenauspital Bern
Feuerwehr Bern, Forsthaus
   
2016 März / Kulturmühle Lützelflüh
"In Bewegung-Malerei" mit Marlys Rohr "Papier- und Acrylschnitte" und Ueli Schmutz "Keramikfiguren"
   
2016 November / "Wege zur Kunst"
   
2016 Dezember / Weihnachtsausstellung "Atelier Worb"
   

Malentwicklung

23.03.2015
Wenn ich nicht gerade die Tennisbälle übers Netz fliegen liess, waren Zeichnen und Malen für mich als Einzelkind eine Selbstverständlichkeit. Oft und gerne kritzelte ich auf den etwas zu glatten, hellblauen Notizblöcken mit Farbstiften herum, therapierte mich als Kleinkind selber mit auffallend vielen Wespen-Darstellungen, die im Schulalter üppigen Kirschbäumen in Blüte, Herbstblättern in allen Nuancen, sowie Fantasieszenen mit unzähligen Figürchen à la Breughel wichen. Wasserfarben bereiteten mir mehr Mühe. Mein Malkasten sowie mein Maluntergrund waren jeweils von einer Basler Mehlsuppe kaum zu unterscheiden! Meine angeborene Ungeduld verhinderte den  nötigen Trocknungsvorgang und  Disziplinmangel beim Pinselwaschen verrieten eine gewisse Nachlässigkeit. Für eine gesicherte berufliche Karriere als Künstlerin fehlten die erforderlichen Grundlagen und ich entschied mich für eine krisensichere Ausbildung als Sekretärin....

Intensives Turnier-Tennisspielen zusammen mit meiner Jugendliebe Dieter Baumann, (mittlerweile meine Seniorenliebe!),  Fremdsprachen-bezogene Wander- und Lebenserfahrungsjahre im Ausland, sowie meine  berufliche Tätigkeit füllten die Jahre bis zur Heirat l979 vollumfänglich aus. Der anschliessende gemeinsame Kalifornienaufenthalt mit Kunstgeschichte-Unterricht an der Universität Redlands öffnete mir das Herz zur modernen Kunst. Der unendlich blaue Himmel Kaliforniens, dem Land der Träume,  schenkte mir  den Mut, bei der Rückkehr in die Schweiz, eine neue Ausbildung zu beginnen.

3 Jahre Kunstgewerbeschule, privaten Unterricht an Malschulen, Volkshochschulkurse, Ferienkurse prägten die folgenden Maljahre. Unsere Kinder Lea und Kai erblickten in dieser spannenden Zeit das Licht der Welt. Dank der steten Unterstützung meines Mannes, der auch mein erster und ehrlichster Kritiiker ist, versuchte ich, Zeit vom vollbepackten Alltag für die Malerei wegzustehlen. Die täglichen Hundespaziergänge gaben mir die nötige Fitness und Gelegenheit, in der Natur anregende Bildideen zu sammeln.

Im Jahre 2001 durfte ich mein eigenes Atelier in Stettlen einrichten, was mir erlaubte, mich von zu Hause abzusetzen und mehrere Stunden in Folge zu malen. Der aufmunternde Slogan meines Professors in Redlands gab mir den nötigen“ Kick“, meine malerische Freiheit auszuleben: „Go into your own kitchen and – just do it!“.Immer mehr entwickelte sich ein  abstrakter, informeller Malstil. Musik versüsst mein  Pinseln, Rollern, Kratzen und Schaben, mein Reiben und Wischen. Die Zeit vergeht jeweils wie im Fluge.

Verschiedene Ausstellungen eröffneten neue Horizonte, ermöglichten frische Kontakte und spornten mich zu neuen Arbeiten an. Vielleicht weckten diese Zeilen Ihre Neugierde und Sie klicken unter Bilderauswahl oder Neue Bilder einige meiner Arbeiten an.  Es würde mich freuen!

2008 kann ich die bekannte frühere Galerie FARB in Worb in mein Atelier umwandeln. Das Atelier in Stettlen wird aufgelöst und die malerischen Räume im altehrwürdigen Bauernhaus heissen von nun an Mal- und Showroom Barbara Baumann. Im grosszügigen Atelier-Raum arbeite ich und kann gleichzeitig alle aktuellen Arbeiten ausstellen. Die inspirierende Umgebung beflügelt die Fantasie und lässt die Pinsel wie von selbst über Leinwand und Papier gleiten. Es ist FREUDE PUR.