Biografie

1953

Geboren in Bern, aufgewachsen in Bern-Liebefeld

1972

Abschluss Töchterhandelsschule Bern (WMB)
Arbeit als Sekretärin, 3 Jahre Ausland-Aufenthalte in SP, GB, I und USA. 2 Jahre Kunstgeschichte-Unterricht an der University of Redlands, California

1981-1984

Schule für Gestaltung Bern. Intensive freie Kurswahl in Porträt, Akt, Figur, Karikatur, Reiseskizzieren, Gegenständlich Zeichnen, Ölmalen. Zusätzlich private Kurse in Ölmalen, Aquarell und Figürlichem Zeichnen

1984/85

Tochter Lea, Sohn Kai

1987

Eigenes Atelier am Wohnort in Boll-Sinneringen. Intensive Weiterbildung bei P.R. Riniker, A. Schärer, M. Bissegger und A. Freuler, Kurse in Galerie VITA, Bern, sowie Ferienkurse mit verschiedenen Künstlern

2001-2008

Atelier in Stettlen.
Verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in der Region

Öffentliche Ankäufe: Inselspital, Viscerale Chirurgie

Projekt „Farb-T-Raum“ in der früheren Galerie Farb, Worb. „Live-Malen“ sowie Ausstellung meiner Bilder

2009

Übernahme der früheren Galerie „Farb“ als neues Atelier „Mal- und Showroom“, Farbstrasse 23, 3076 Worb

2010

Ausstellung Acrylbilder in Gross- und Kleinformat mit Malerin/Skulpteurin Lis Aeberhard, Merzligen, im Mal- und Showroom in Worb

2012

„Wege zur Kunst“, Atelier-Rundgang in den Gemeinden Worb, Rubigen, Grosshöchstetten und Münsingen, bei mir im Mal- und Showroom, zusammen mit der Künstlerin Marlys Rohr, Worb.

2014

„big colour is watching you“, Einzelausstellung bei mir im Mal- und Showroom

2015

Kunst im öffentlichen Raum:

Tiefenauspital Bern
Feuerwehr Bern Forsthaus
Erziehungsberatung Ittigen

2016

März / Kulturmühle Lützelflüh:
„In Bewegung-Malerei“ mit Marlys Rohr „Papier- und Acrylschnitte“ und Ueli Schmutz „Keramikfiguren“

November : „Wege zur Kunst“ im Mal- und Showroom mit Künstlerin Marlys Rohr

Dezember : Weihnachtsausstellung „Atelier Worb“

2017

Ab 2017 jurorin beim Internationalen und nationalen Umwelt- Zeichnungswettbewerb der Firma SQS Zollikofen

Malentwicklung

Wenn ich nicht gerade die Tennisbälle übers Netz fliegen liess, waren Zeichnen und Malen für mich als Einzelkind eine Selbstverständlichkeit. Oft und gerne kritzelte ich auf den etwas zu glatten, hellblauen Notizblöcken meines Vaters mit Farbstiften herum, therapierte mich als Kleinkind selber mit auffallend vielen Wespen-Darstellungen, die im Schulalter üppigen Kirschbäumen in Blüte, Herbstblättern in allen Nuancen, sowie Fantasieszenen mit unzähligen Figürchen à la Breughel wichen. Wasserfarben bereiteten mir mehr Mühe. Mein Malkasten sowie mein Maluntergrund waren jeweils von einer Basler Mehlsuppe kaum zu unterscheiden! Meine angeborene Ungeduld verhinderte den nötigen Trocknungsvorgang und Disziplinmangel beim Pinselwaschen verrieten eine gewisse Nachlässigkeit. Für eine gesicherte berufliche Karriere als Künstlerin fehlten die erforderlichen Grundlagen und ich entschied mich für eine krisensichere Ausbildung als Sekretärin….

Intensives Turnier-Tennisspielen zusammen mit meiner Jugendliebe Dieter Baumann, (mittlerweile meine Seniorenliebe!), Fremdsprachen-bezogene Wander- und Lebenserfahrungsjahre im Ausland, sowie meine berufliche Tätigkeit füllten die Jahre bis zur Heirat 1979 vollumfänglich aus. Der anschliessende gemeinsame  2. Kalifornienaufenthalt mit Kunstgeschichte-Unterricht an der Universität Redlands öffnete mir das Herz zur modernen Kunst. Der unendlich blaue Himmel Kaliforniens, dem Land der Träume, schenkte mir den Mut, bei der Rückkehr in die Schweiz, eine neue Ausbildung zu beginnen.

3 Jahre Kunstgewerbeschule, privaten Unterricht an Malschulen, Volkshochschulkurse, Ferienkurse prägten die folgenden Maljahre. Unsere Kinder Lea und Kai erblickten in dieser spannenden Zeit das Licht der Welt. Dank der steten Unterstützung meines Mannes, der auch mein erster und ehrlichster Kritiker war und ist, versuchte ich, Zeit vom vollbepackten Alltag für die Malerei wegzustehlen. Die täglichen Hundespaziergänge gaben mir die nötige Fitness und Gelegenheit, in der Natur anregende Bildideen zu sammeln.
Nebenbei erfreute ich mich an der spannenden Ausbildung zur Spielgruppenleiterin bei der Pionierin Lucy Hillenberg in Winterthur. 5 Jahre war ich begeisterte Leiterin in „unserer“ Gemeinde Vechigen.

Im Jahre 2001 durfte ich mein eigenes Atelier in Stettlen einrichten, was mir erlaubte, mich von zu Hause abzusetzen und mehrere Stunden in Folge zu malen. Der aufmunternde Slogan meines Professors in Redlands gab mir den nötigen“ Kick“, meine malerische Freiheit auszuleben: „Go into your own kitchen and – just do it!“ Immer mehr entwickelte sich ein abstrakter, informeller Malstil. Musik versüsst  jeweils mein Pinseln, Rollern, Kratzen und Schaben, mein Reiben und Wischen. Die Zeit vergeht jeweils wie im Fluge.

Verschiedene Ausstellungen eröffneten neue Horizonte, ermöglichten frische Kontakte und spornten mich zu neuen Arbeiten an. Vielleicht weckten diese Zeilen Ihre Neugierde und Sie klicken unter Bildergalerie einige meiner Arbeiten an. Es würde mich freuen!

2008 konnte ich die bekannte frühere Galerie FARB in Worb in mein Atelier umwandeln. Mein Atelier in Stettlen löste ich auf und die malerischen Räume im altehrwürdigen Bauernhaus hiessen von nun an Mal- und Showroom Barbara Baumann. Im grosszügigen Atelier-Raum arbeite ich seither und kann gleichzeitig alle meine aktuellen Arbeiten ausstellen. Die inspirierende Umgebung beflügelt die Fantasie und lässt die Pinsel wie von selbst über Leinwand und Papier gleiten. Es ist FREUDE PUR.